Psychotherapeutische Leistungen

 

In der Psychotherapie kennen wir verschiedene Verfahren, basierend

auf unterschiedlichen Therapieschulen und Konzepten. Viele Therapeuten

arbeiten oft nach einer bestimmten Schule. Zunehmend hat sich die Psychotherapieforschung in den letzten Jahren mit den Wirkfaktoren

und den Prädiktoren der Psychotherapie befasst. Mit dem Fortschritt der Neurowissenschaften konnte die Wirksamkeit von Psychotherapie

hinsichtlich der Veränderung neuronaler Strukturen im Gehirn überprüft und bestätigt werden.

 

Die Ergebnisse dieser Forschung stellen methodenübergreifend, also nicht

an ein bestimmtes Therapieverfahren gebunden die Voraussetzungen und Wirkfaktoren erfolgreicher psychotherapeutischer Arbeit heraus. Mit den

durch Psychotherapie bewirkten Veränderungen der neuronalen Strukturen

und dem bedarfsgerechten Einsatz der verschiedenen Therapieverfahren

beschäftigt sich die NeuropsychologieIm engeren Sinne befasst sich

die Neuropsychologie mit der Variation physiologischer Prozesse vor allem

im zentralen Nervensystem und deren Auswirkungen auf psychische

Prozesse.

 

Zudem kommen bedarfsweise Therapieverfahren zum Einsatz, wie suggestive Verfahren, Meditation, bioenergetischer Funktionsdiagnostik und Neurofeedback (QEEG). Gerade bei den umfänglichen technischen Möglichkeiten des Bio- und Neurofeedbacks lässt sich der Therapieprozess transparent gestalten und erzielte Veränderungen bzw. Therapieerfolge gut darstellbar machen.

 

Psychotherapeutische Integrativmedizin

 

Oftmals wendet sich der Patient mit Beschwerden, z.B. Schmerzen oder Schlaflosigkeit, Übelkeit, Angst zunächst an den Hausarzt. Nachdem physiologische Ursachen ausgeschlossen werden konnten, erfolgt der

Verweis an einen psychotherapeutsichen Behandler. Oftmals werden aber

recht frühzeitig Psychopharmaka verordnet, die neben einer vorübergehenden Entlastung jedoch Nebenwirkungen aufweisen und teils erst nach einigen Tagen oder Wochen Wirkung zeigen (Wirklatenz). In vielen Fällen ist die Gabe eines Psychopharmakons zunächst nicht angezeigt und es können Phytotherapeutika, also pflanzliche Wirkstoffe zum Einsatz kommen, die in Hochdosisform oder entsprechend potenziert (zum Beispiel als Globuli) nahezu frei von Nebenwirkungen oder Seiteneffekten wirken. Anhand der sog. Repertorisation werden Symptome einem bestimmten Typus zugeordnet und eine gezielte Behandlung durch ein Phytotherapeutikum ist neben der psychotherapeutischen Behandlung angezeigt. In der ayurvedischen Medizin, der ältesten Heilkunde der Menschheit geht es um Konstitution eines Menschen und um die Vemeidung eines Ungleichgewichts zwischen den Doshas - den Konstitutionstypen. Erkenntnisse und Grundlagen der vedischen Heilkunde prägen das Verständnis um die Ganzheitlichkeit der Behandlung psychischer Leiden und Störungen.  

 

Ängste, Depressionen und Schmerz

 

Dies sind nur einige der häufig vorkommenden Diagnosen, bei denen eine Psychotherapie angezeigt ist und gegebenenfalls neben einer Somatotherapie eine rasche Linderung des Leidensdrucks bewirken kann. Gerade in einem industriell geprägten und von "Performancedruck" geprägten Umfeld sind Stress, Burnout, Ängste und psychosomatische Beschwerden häufig.

 

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